NEW WORK von Simone Ferrari

NEW WORK von Simone Ferrari

Foto: Alexandra Lechner

Zwischen dem Museumsufer und dem Bahnhofsviertel mit hippen Bars und vielen neuen Restaurants hat die Deutsche Interim AG direkt neben dem Hohlbeinsteg mit Blick auf das Städel ihren neuen Firmensitz in einem Neubau im 2.OG bezogen.

Foto: Alexandra Lechner
Foto: Alexandra Lechner

Die 140 Quadratmeter sollen den Mitarbeitern unterschiedliche Möglichkeiten des Arbeitens und Besprechens bieten. So gibt es neben dem großen Teamarbeitsraum mit Blick auf den Main ein Meetingraum, zwei Stillarbeitsräume, in denen temporär ungestört telefoniert und gearbeitet werden kann, sowie eine kleine Küche mit einer vollflächig beschreibbaren Wand um Ideen „freien Lauf“ zu bieten.

Foto: Alexandra Lechner
Foto: Alexandra Lechner
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Die Stillarbeitsräume sind durch ein minimalistisches Ganzglassystem mit feinen anthrazitfarbenen Profilen von dem Teamarbeitsraum getrennt. Die feinen, schwarzen Linien der Profile finden sich als Motiv in der Garderobe und in der linearen Beleuchtung wieder.

Foto: Alexandra Lechner
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An der Decke (Betonkernkühlung) waren ursprünglich sichtbare Kabelführungen zu jeder Leuchte und jedem Brandmelder vermieterseitig geplant. Durch eine abgependelte Lichtschiene, die nur an einem Punkt mit Strom versorgt wird, können alle notwendigen Kabel verdeckt geführt werden. Gleichzeitig dient sie als großzügige und optische Verbindungsgeste der unterschiedlichen Raumzonen.

Foto: Alexandra Lechner
Foto: Alexandra Lechner

Dabei wurde nicht nur auf die Verbindungsgeste geachtet, sondern gleichzeitig größter Wert auf die Qualität der Beleuchtung in punkto Lichtqualität, Lichtfarbe, Individualiserbarkeit und Entblendung gelegt. So entsprechen alle Beleuchtungszonen nicht nur den jeweiligen Normen, sondern vor allem neusten Erkenntnissen zur biologischen Wirkung von Licht auf Wohlbefinden und Effizienz im Arbeitsumfeld.

Die Farb-und Materialwahl ist hochwertig, natürlich und ruhig. Blickfang ist die große Wand im Loungebereich –die Tapete: ein Unikat. Das Motiv wurde in Zusammenarbeit mit dem Graphikdesigner und Künstler Peter Schönwandt entwickelt. Da reine Weißtöne dauerhaft zu Konzentrationsschwierigkeiten und Ermüdungserscheinungen führen (Studie aus der USA N. Kwallek) wurde für die Hauptwände ein Greige-Ton in Kombinationen mit einem verhüllten Blau-Ton gewählt, welche die kontraststarke Möblierung galant einbinden.

Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Graphiker und Künstler Peter Schönwandt, Frankfurt, und den Lichtgestaltern Zwingenberg bearbeitet.

www.simoneferrari.de
www.dielichtgestalter.de
pixelkunst-ps.de
www.deutscheinterim.com

Projekterläuterung: Simone Ferrari, Innenarchitektin und Referentin
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